Warum wir das tun

Aus der gesellschaftlichen Situation im Jahr 2015 und 2016 heraus sahen wir die Notwendigkeit, junge Menschen auf die Lebenssituationen Geflüchteter aufmerksam zu machen und dafür zu sensibilisieren. Dabei geht es uns grundlegend darum, dass persönliche Geschichten das mediale Bild ergänzen, damit sich Schüler*innen fundierter eine eigene und differenzierte Meinung bilden können. Gleichzeitig möchten wir so einer Stimmung von Angst und Verunsicherung entgegenwirken, die häufig zu Diskriminierungen und Vorurteilen führt.

Mit den Informationen zur weltweiten Lage Geflüchteter im Rahmen der Einführung wollen wir deutlichen machen, über wen und was die gesellschaftliche Debatte geführt wird. In den Begegnungen geht es nicht darum, Mitleid zu erregen, sondern einen Diskurs auf Augenhöhe zu führen und den geflüchteten Menschen die Gelegenheit zu bieten, ihre Sichtweise darzustellen. In den Schulen begegnen wir dabei allen jungen Menschen, ohne eine Vorauswahl zu treffen, was wichtiger Bestandteil antirassistischer Bildung ist.